Edewechter lassen es wieder krachen

Im zweiten Durchgang holten die Ammerländer einen Rückstand von sechs Toren wieder auf. Den Siegtreffer warf Renke Bitter 40 Sekunden vor dem Abpfiff.

Edewecht Erschöpft, aber unendlich glücklich, schauten die Spieler des VfL Edewecht am Samstagabend nach 60 spannenden Minuten auf die Anzeigetafel in der Heinz-zu-Jührden-Halle. Wo zur Halbzeit noch ein Sechs-Tore-Rückstand vermerkt war (11:17), leuchtete nun ein 27:26-Sieg. Gegen den favorisierten VfL Fredenbeck beendeten die Ammerländer damit ihre Serie von zuletzt fünf Niederlagen in Folge.„Wir haben uns vor dem Spiel eingeschworen und wollten unbedingt ein gutes Spiel machen. Wir wollten kämpfen und unseren Fans zeigen, dass wir noch da sind“, sagte ein zufriedener Edewechter Trainer Tobias Weihrauch nach der umkämpften Partie.

In den ersten 30 Minuten sah es aber nicht danach aus, dass die Edewechter ihre Negativserie beenden würden. Der Drittliga-Absteiger überlistete die Gastgeber mit einem taktischen Kniff. Trainer Florian Marotzke ließ seine Fredenbecker mit sieben Feldspielern und ohne Torwart agieren. So kam immer wieder einer der schnellen Außenspieler in Überzahl frei zum Wurf. Nach 14 Minuten führten die Gäste aus Stade bereits mit 4:8. Die Edewechter fanden kein Mittel gegen die ungewöhnliche Formation der Fredenbecker und gingen mit einem 11:17-Rückstand in die pause.

In der Kabine schien Weihrauch aber die passenden Worte gefunden zu haben. Sein Team nahm die Herausforderung an und unterband nun ein ums andere Mal die schnellen Anspiele an die Außenspieler und alles, was dann noch durch den guten Mittelblock kam, nahm ein sehr gut aufgelegter, Torwart Finn-Luca Schwagereit auf. Bis zur 37. Minute konnten die Fredenbecker ihren Sieben-Tore-Vorsprung noch halten (14:21). Doch dann begann die Aufholjagd der Edewechter.

Spätestens nach der Roten Karte für Lars Kratzenberg, der Schwagereit bei einem Siebenmeter am Kopf traf, witterten die Edewechter Fans eine Sensation. Bis zu diesem Zeitpunkt war der gastgebende VfL bereits auf 19:22 (42.) herangekommen.

Die Stimmung in der Halle kochte dann endgültig über, als Renke BItter – mit neun Toren Toptorschütze der Edewechter – zum 23:23-Ausgleich traf (47.). Nun ging die Taktik der Fredenbecker häufiger nach hinten los. Immer wieder konnten die Edewechter einfache Treffer ins leere Tor nutzen, um das Spiel offen zu halten.

In der Schlussphase übernahmen die Edewechter dann komplett die Kontrolle über die Partie. Das 25:26 durch Milan Stancic war in der 55. Minute die letzte Führung, die den Gästen gelang. Tobias Meyer warf für die Ammerländer den Ausgleich, Renke Bitter gelang 40 Sekunden vor dem Ende der viel umjubelte Siegtreffer.

Danke an die NWZ für die Bilder und die Bearbeitung des Textes.

Handball-Statistik

Männer, Oberliga

VfL Edewecht - VfL Fredenbeck 27:26 (11:17)

Edewecht: Schwagereit (1), Gasiorowski, Gräfing - Grensemann (2), Steusloff (2), Ahlers, Linda, Ritter (1), Lemke (1), Meyer (4), Goepel, Kamp (4), Bitter (9), Wünsch (3)

beste Werfer Fredenbeck: Lens und Buhrfeind (jeweils 6), Krumm (4)

Zeitstrafen: Edewecht 4, Fredenbeck 4

Siebenmeter: Edewecht 0/1, Fredenbeck 0/3



Edewechter Misere geht auch in Delmenhorst weiter

NWZ vom 04.12.18 Edewecht Einen Abend zum Vergessen bescherten sich die weiterhin kriselnden Handballer des VfL Edewecht am Samstag. Bei der HSG Delmenhorst kam der Ammerländer Oberligist – auch in der Höhe völlig verdient – mit 20:28 (10:15) unter die Räder.

Damit strauchelt der Vizemeister der Vorsaison dem Tabellenkeller immer weiter entgegen. Nur noch einen Punkt beträgt der Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Kein gutes Zeichen: Schließlich treffen die Edewechter in den kommenden zwei Wochen auf die Meisterschaftsfavoriten aus Aurich und Fredenbeck.

In Delmenhorst versuchte ein sichtlich konsternierter Trainer Tobias Weihrauch in der Pressekonferenz erst gar nicht, die Leistung seiner Mannschaft schön zu reden. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Wir haben so ziemlich alles vermissen lassen, was nötig ist, um in der Oberliga zu bestehen“, haderte Weihrauch.

Die Abwehr des VfL ließ den starken Rückraum der Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren kommen, so dass sich die Delmenhorster bereits in der 16. Minute auf 8:4 absetzen konnten. Da auch im Angriff aufseiten der Ammerländer reihenweise Bälle abgegeben oder falsche Entscheidungen getroffen wurden, führte die HSG zur Pause bereits mit 15:10 komfortabel.

Auch nach dem Seitenwechsel bekam das Weihrauch-Team keinen Fuß auf den Boden und fiel am Ende komplett auseinander. „Über außen ging bei uns gar nichts, auch im Rückraum konnten wir uns nicht entscheidend durchsetzen. So haben wir es Delmenhorst einfach gemacht“, sagte Weihrauch, dessen Team mit der aggressiven Deckungsarbeit der Gastgeber nicht zurecht kam.

Spätestens beim 25:15 (52.) durch Frederic Oetken, der mit elf Treffern bester Torschütze der Partie war, war die Partie entschieden. Die Misere des VfL spiegelt sich auch in den Würfen aus sieben Metern wider. Nicht einer der vier freien Strafwürfe wurde verwandelt und somit jede Hoffnung auf einen Punktgewinn zunichte gemacht.


VfL will schwarze Serie in Delmenhorst beenden und stellt neuen Spieler vor

Edewecht Die Jagd nach dem so dringend benötigten Erfolgserlebnis endete für die Handballer des VfL Edewecht auch am vergangenen Sonntag in Rotenburg nicht. Durch die 18:25-Niederlage sind die Ammerländer nun bereits in vier Oberliga-Partien in Folge sieglos. Diese Serie will der VfL nun an diesem Samstag um 19.15 Uhr im Auswärtsspiel bei der HSG Delmenhorst unbedingt beenden.

„Es wird langsam Zeit. Wenn wir nicht noch weiter unten rein rutschen wollen, müssen wir am Samstag in Delmenhorst unbedingt gewinnen“, weiß auch VfL-Trainer Tobias Weihrauch, der mit seinem Team nur noch einen Punkt vor einem Abstiegsplatz steht.

Optimistisch gibt sich auch VfL-Pressesprecher Axel Baumeyer: „Jede Serie hat mal ein Ende. Und wir fangen besser wieder an, zu punkten. Wir müssen nur über die gesamten 60 Minuten unsere Leistung halten.“ Genau das hatte in Rotenburg nicht funktioniert. In den 15 Minuten direkt nach dem Seitenwechseln schenkten die Edewechter die Partie leichtfertig noch her.

Einfach wird die Aufgabe beim Tabellensiebten in Delmenhorst aber nicht. Mit dem Selbstvertrauen von nun drei Siegen in Serie will der Aufsteiger nun auch gegen den schwächelnden VfL nachlegen und seine gute Form bestätigen. Trainer Jörg Rademacher kann vor allem auf seine Aktivposten Tim Coors und Frederick Oetken bauen.

Die Edewechter hoffen, dass einige ihrer Aktivposten ihrer Rückkehr auf die Platte immer näher kommen. Der angeschlagene Renke Bitter kam in den vergangenen Partien nur sporadisch zum Einsatz, Kapitän Sven Ahlers ist erst seit kurzer Zeit wieder im Trainingsbetrieb, will aber sehen, was gegen die HSG schon möglich ist.

Daher freut sich Weihrauch mit Julius Schöppner eine Alternative zu bekommen. Der Rechtsaußen hatte in der Jugend für den Bremer HC gespielt und will beim VfL wieder einsteigen. „Julius hat zwar länger nicht gespielt, kann uns derzeit aber gut aushelfen“, freut sich Weihrauch über frische Kräfte.


Edewecht braucht das Erfolgserlebnis

Kapitän Sven Ahlers fordert die Selbstverständlichkeit in den Spielen zurück. Er selbst will im Dezember wieder ins Geschehen eingreifen.

NWZ Artikel vom 24.11.18.  Danke Lars Puchler

Edewecht So eine Ergebniskrise, wie sie die Oberliga-Handballer des VfL Edewecht derzeit durchleben, hat es bei den erfolgsverwöhnten Ammerländern lange nicht gegeben. Die nächste Chance, die Serie von vier sieglosen Spielen in Folge zu beenden, hat der VfL am Sonntag um 17 Uhr in der Auswärtspartie beim TuS Rotenburg.

Edewechts Kapitän Sven Ahlers weiß jedoch, dass das keine leichte Aufgabe wird. „In Rotenburg ohne Harz spielt keiner gern. Diese Partie können wir nur mit einer guten Einstellung, dem nötigen Kampfgeist und einer guten Abwehr gewinnen.“

Er glaubt, dass sich die derzeitigen Probleme des VfL mit einem Erfolgserlebnis lösen würden. „Wir brauchen die Selbstverständlichkeit zurück. Vieles, das uns derzeit nicht gelingt, ist reine Kopfsache“, sagt der Kapitän, der seit einigen Wochen mit einem gebrochenen Finger ausfällt und noch bis in den Dezember pausieren muss.

Das Team wisse genau, woran gearbeitet werden muss. „Wir sprechen die richtigen Dinge an, machen es im Training gut, können es im Spiel aber dann nicht umsetzen. Aber es ist ja nicht grundsätzlich alles falsch“, betont der 29-jährige Linksaußen.

Genauso weiß der VfL-Kapitän aber auch, dass sein Team wieder über die gesamten 60 Minuten die richtige Leistung bringen muss. „Wir haben immer wieder Phasen dabei, in denen wir das Handballspielen komplett verlernen. Da fehlt uns die Sicherheit, bei unserer Linie zu bleiben“, sagt Ahlers. Vor allem in den knappen Partien, die der VfL in der Vorsaison mit unaufgeregter Konstanz stets mit einem Tor gewinnen konnte, fehlt aktuell genau diese Abgeklärtheit , weiß Ahlers.


Edewecht hat das Siegen verlernt


Trainer Tobias Weihrauch sprach nach der Heimniederlage von einem Kopfproblem.

Zu keiner Zeit fand der VfL in der Offensive in seinen Rhythmus.

von Lars Puchler ( Bild und Text )


rainer Tobias Weihrauch sprach nach der Heimniederlage von einem Kopfproblem. Zu keiner Zeit fand der VfL in der Offensive in seinen Rhythmus.

Edewecht Den Handballern des VfL Edewecht stehen in der Oberliga schwierige Wochen bevor. Auch im Duell mit dem bisherigen Schlusslicht TSV Bremervörde lief bei den Ammerländer wenig zusammen. Dementsprechend sahen die Zuschauer eine verdiente 26:27 (13:14)-Heimniederlage.

Edewechts Trainer Tobias Weihrauch, der sich aufgrund der dünnen Personallage Ende der ersten Halbzeit selbst das Trikot wieder anziehen und mit anpacken musste, war nach der Partie bedient. „Uns fehlt derzeit einfach ein Erfolgserlebnis. Wenn wir aber so spielen wie momentan, kriegen wir das nicht hin“, haderte Weihrauch, der von einer Blockade im Kopf sprach. Vor allem die Zuschauer taten ihm leid: „Wir sind froh, dass wir so tolle Fans haben, die die Halle trotz der zuletzt schwachen Leistungen vollmachen. Wir hätten euch heute gerne mehr geboten.“

Dem dürften die Zuschauer vor allem in Halbzeit eins zugestimmt haben. Die Edewechter spielten vor allem im Angriff extrem ideenlos und lagen folgerichtig nie in Führung. Immer wieder versuchte es der VfL über die Mitte, kam jedoch selten zum Erfolg. Auf der anderen Seite zeigte auch Bremervörde kein Offensivspektakel, konnte sich aber auf seine stabile Defensive und in Steffen Krange auf einen souveränen Torhüter verlassen. So wurden die Seiten mit einem 13:14 gewechselt.

Im zweiten Durchgang erhöhten beide Teams das Tempo und hoben das bisher überschaubare Niveau zumindest ein bisschen an. Man merkte den Gastgebern den Willen an, in Zählbares konnte dieser jedoch nicht umgemünzt werden. Es dauerte sieben Minuten, bis Louis Kamp mit einem verwandelten Siebenmeter der erste VfL-Treffer in Hälfte zwei gelang. Bis dahin war Bremervörde jedoch schon auf 14:18 enteilt.

Die Ammerländer zeigten dennoch Moral und kämpften sich heran. Die Angriffe wurden nun überlegter zu Ende gespielt, die Abwehr wirkte griffiger. Als Kamp in der 44. Minute zum 19:19 traf, war die Partie wieder offen.

Offen sollte die Begegnung am Ende bis zum letzten Angriff sein. 43 Sekunden vor dem Ende kam der VfL beim 26:26 in Ballbesitz. Ein erster Wurf von Kamp wurde geblockt, in der folgenden Auszeit sollte der Grundstein für den Heimerfolg gelegt werden. Doch Kamps nächster Versuch 17 Sekunden vor dem Ende ging neben das Tor, den schnellen Gegenzug vollende Bremervördes Joscha Janssen drei Sekunden vor dem Ende zum Siegtreffer für die Gäste.

Team

 Finn-Luca Schwagereit, Malte Gräfing, K. Gasiorowski

Martin Harm Steusloff  ( 1 ), Thore Linda ( 3 ), Nils Goepel ( 3  ), Tobias Weihrauch ( 3 )

Torben Lemke ( 1 ), Louis Kamp ( 6/3 ), Tobias Meyer ( 4 )

Sven Ahlers n.e.  , Hannes Wünsch ( 1 ), Kevin Ritter ( 4 )

7 Meter : VfL 3/3   TSV : 5/4

2 MIn: VfL: 1   TSV : 2

 

 

7 Meter:  VfL   6 / 4     SV: 4/4

2 Minuten:  VfL  4    SV:  2


VfL Edewecht kann auch in Beckdorf nicht gewinnen

Der VfL Edewecht hat das Siegen in der Handball-Oberliga offenbar verlernt. Am späten Samstagabend gab es für die Ammerländer eine schmerzliche 24:26 ( 11:9 )-Niederlage beim Tabellenschlusslicht SV Beckdorf.

Wie schon gegen die letzten drei Gegner, gab die Mannschaft dabei eine klare Führung in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand. „Als ob wir Angst haben zu gewinnen, schaffen wir es nicht die Spiele nach Hause zu bringen“, meinte auch der vierfache Torschütze Torben Lemke nach dem Spiel.

 

Der VfL hatte den durch fünf Niederlagen am Stück sichtlich verunsicherten SV Beckdorf 55 Minuten im Griff, führte zwischenzeitlich sogar klar mit 18:14 (40. Minute). Doch dann schlichen sich wieder einmal kleine Fehler in Angriff und Abwehr ein. Zudem wurden beste Chancen ausgelassen und die Torhüter des Gegners zu den Helden des Spiels gemacht.

 

Insgesamt 20 Fehlwürfe leistete sich der VfL. Das war an diesem Abend einfach zu viel. Tor um Tor kam das Heimteam von Trainer Steffen Aevermann, angetrieben vom Publikum, heran und ging in der 57 Min. zum ersten Mal im gesamten zweiten Abschnitt in Führung.

 

Die Edewechter konnten im nächsten Angriff nicht mehr kontern und so setzte der Toptorschütze des Abends, Finn Nowacki (10 Tore), den Deckel zum 26:24-Endstand auf die Partie. Fassungslos und mit herabgesenkten Köpfen verließen die Edewechter nach dem Schlusspfiff die Halle und konnten sich selbst nicht erklären, wie man ein solches Spiel noch aus den Händen geben konnte.

 

Nun wird das Betreuerteam um Trainer Tobias Weihrauch die Woche nutzen müssen, um das Team möglichst schnell wieder aufzubauen. Denn bereits am kommenden Sonntag steht die nächste Partie auf dem Programm. Dann ist der jetzige Tabellenletzte aus Bremervörde zu Gast in Edewecht. Das Spiel beginnt am 11. November um 15.30 Uhr – und hier ist der vierte Saisonsieg dann unbedingt nötig.

 

Team

 Finn-Luca Schwagereit, Malte Gräfing, K. Gasiorowski

Martin Harm Steusloff , Pascal Grensemann ( 1 ), Thore Linda ( 2 ), Nils Goepel ( 3  )

Renke Bitter ( 1 ), Torben Lemke ( 4 ), Louis Kamp ( 4/4 ), Tobias Meyer ( 5 )

Sven Ahlers n.e.  , Hannes Wünsch ( 2 ), Kevin Ritter ( 2 )

7 Meter:  VfL   6 / 4     SV: 4/4

2 Minuten:  VfL  4    SV:  2

Meiste Tore beim SV:  Finn Nowacki ( 10 )

 


Edewecht zu Gast in Beckdorf

Vorbericht zum Spiel in Beckdorf:

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Das gilt auch für die Handballer des VfL Edewecht.  Keine Zeit also das Vergangene zu lange in den Köpfen zu belassen.Die bittere Niederlage im Heimspiel gegen Barnstorf muss die Mannschaft von Trainer Tobias Weihrauch schnell in Energie umwandeln, bevor sie

 

zum Tabellenletzten nach Beckdorf reist. Dort erwartet das Team eine weitere schwere Aufgabe in dieser Oberliga Saison. Das Team von Trainer Aevermann konnte bisher zwar nur 2 Pluspunkte erspielen und hat die meisten Gegentore gefangen, kann aber in heimischer Halle jeden Gegner schlagen.  Mit Finn Nowacki und Tim Fock haben die Beckdorfer zudem 2 wurfgewaltige Schützen in Ihren Reihen, auf die Edewecht besonders acht geben müssen.  Aber auch der Trainer vom VfL wird sich für Samstag etwas einfallen lassen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Nach 2 Spielen ohne Sieg sollte die Edewechter gern wieder doppelt punkten um nicht den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren. " Bisher haben wir es nicht geschafft, unsere Stärken über die gesamten 60 Minuten auszuspielen",  Immer wieder verhindern

 

technische Fehler im Spielaufbau bessere Ergebnisse. " Das müssen wir in Beckdorf unbedingt abstellen, um eine Chance auf den Sieg zu haben"

 

Die Spielweise der Mannschaft aus dem Landkreis Stade liegt dem VfL Edewecht eigentlich. Im letzten Jahr konnten sogar beide Spiele gewonnen werden. Ein Selbstläufer wird diese Begegnung aber sicher nicht, denn Beckdorf kämpft um den Klassenerhalt in der Liga. Anwurf in der Halle auf der Delm in Beckdorf ist um 19.30 Uhr .Der Bus wird sich , aus verkehrstechnischen Gründen schon um 16.00 Uhr in Bewegung setzen. Wer Lust hat kann mitfahren und das Team unterstützen.

 


Edewecht baut Gegner wieder auf

Louis Kamp hatte kurz vor dem Ende noch die Chance, zumindest einen Punkt zu retten. Doch der Edewechter warf 20 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter neben das Tor.

 

 

Edewecht So hatten sich die Oberliga-Handballer des VfL Edewecht ihre Heimpartie gegen die HSG Barnstorf/Diepholz nicht vorgestellt. Die Ammerländer mussten sich gegen eine dezimierte Gästeauswahl mit 29:30 (16:14) geschlagen. Während die Edewechter haderten, freute sich die HSG darüber, die eigene Negativserie von fünf Niederlagen in Folge beendet zu haben.

 

Konsterniert zeigte sich Edewechts Trainer Tobias Weihrauch nach der Partien: „Wir führen in beide Halbzeiten und schaffen es nicht, die Sache ruhig zu Ende zu spielen. Wir machen zu viele technische Fehler und laden den Gegner ein, Tore zu werfen.“ Er ärgerte sich besonders, denn er und sein Team wollten den Heimfans eine tolle Partie zeigen: „Das konnten war aber nicht umsetzen.“

 

Auf der anderen Seite freute sich HSG-Trainer Dag Rieken, dass sein Team sich endlich einmal belohnt hatte. „Es war ein extrem wichtiges Spiel für uns. Wie oft in den Vorwochen haben wir geführt und die Führung eingebüßt. Heute haben wir uns aber wieder zurückgekämpft“, lobte der HSG-Coach sein Team.

 

Nach einem durchwachsenen Start und einem 4:7-Rückstand (12. Minute) kämpfte sich der VfL ins Spiel zurück und konnte bis zum Seitenwechsel selbst mit 16:14 in Führung gehen. Doch man merkte den Gastgebern an, dass Sven Ahlers (Fingerbruch) und Renke Bitter (konnte nur eingeschränkt eingesetzt werden) fehlten.

 

Doch auch die Gäste mussten bereits in der Anfangsphase mit Martin Golenia den nächsten Ausfall hinnehmen. Dennoch kämpfte die HSG aufopferungsvoll. Beim 17:17 (36.) war die HSG wieder dran und ging, angeführt von Top-Torschützen Jan Linne (13 Treffer), durch einen Treffer von Jakub Anuszewski mit 29:30 (57.) erstmals wieder in Führung. Die Abwehr der Gastgeber verlor nun mehr und mehr den Zugriff, so dass es in den verbleibenden zwei Minuten richtig eng wurde.

 

Beide Teams kamen nicht mehr wirklich zum Abschluss. So hatten die Edewechter aber immerhin noch die Chance auf zumindest einen Punkt. Louis Kamp, der bis dahin seine beiden Siebenmeter für die Ammerländer souverän verwandelt hatte, trat an, warf den Ball jedoch neben das Tor und vergab damit die letzte Gelegenheit.  NWZ Bericht: Axel Baumeyer vom 28.10.18 Foto: NWZ Danke

 

Team

 Finn-Luca Schwagereit, Malte Gräfing, K. Gasiorowski

 Martin Harm Steusloff ( 1 ) , Pascal Grensemann ( 1 ), Thore Linda ( 2 ), Nils Goepel ( 3  )

 Renke Bitter ( 2 ), Torben Lemke ( 7 ), Louis Kamp ( 5/2 ), Tobias Meyer ( 5 )

 Sven Ahlers n.e.  , Hannes Wünsch ( 1 ), Kevin Ritter ( 2 )

 7 Meter:  VfL   3/2     HSG: 6/6

 2 Minuten:  VfL  4    HSG:  4

 Meiste Tore bei der HSG:  Jan Linne ( 13/6 )

 

 



VfL Edewecht geht als Favorit ins Spiel gegen die HSG Barnstorf/Diepholz

100 kostenlose Eintrittskarten für Kinder unter 15 Jahren hat die Firma Heidkämper aus Edewecht gestiftet. Sie liegen ab 17.00 Uhr an der Abendkasse aus. Kommt vorbei und unterstützt das Team. 

 

Edewecht Mit gestärkter Moral nach dem Punktgewinn beim Meisterschaftsanwärter ATSV Habenhausen haben sich die Handballer des VfL Edewecht konzentriert auf den nächsten Gegner vorberietet. Die Ammerländer erwarten an diesem Samstag um 18 Uhr die HSG Barnstorf/Diepholz zum Duell in der Heinz-zu-Jührden-Sporthalle.

Die Gäste stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz und konnten nur eine ihrer bisherigen sechs Partien gewinnen. Zuletzt setzte es für das Team fünf Niederlagen in Folge, zudem sieht die Personalsituation für das Team um Trainer Dag Rieken mehr als belastet aus. In Edewecht reihen sich Stefan Belkic, Marko Pernar, Bastian Carsten-Frerichs und Piet Gerke in die ohnehin schon lange Ausfallliste ein.

„Es wäre aber fatal, die HSG auf die leichte Schulter zu nehmen“, weiß Edewechts Pressesprecher Axel Baumeyer: „Die Truppe hat sicherlich höheres Potenzial, aber aufgrund von Verletzungen und anderen Ausfällen hatten die Verantwortlichen nie alle Mann an Bord. Sie werden alles versuchen uns zu besiegen und aus dem Keller heraus zu kommen.“

Beim VfL sieht die Lage gänzlich anders aus. Trainer Tobias Weihrauch steht sein gesamter Kader zur Verfügung. Das Team brennt darauf, den dritten Heimsieg der Saison perfekt zu machen. „Wer in Bremen besteht, der kann mit breiter Brust auch gegen Barnstorf/Diepholz antreten“, gibt sich Baumeyer optimistisch.

Als Schlüssel zum Heimsieg hat Weihrauch erneut eine sichere Defensive und schnelles Umschaltspiel ausgemacht. Auch wenn die Edewechter bisher mit sechs Punkten den Erwartungen als amtierender Vizemeister noch ein wenig hinterherlaufen, wollen sie die Favoritenrolle annehmen und gegen die HSG doppelt punkten.  NWZ vom 17.10.18 Bild von Kevin Knoche ( Danke )



Edewecht trotzt Titelanwärter                               auswärts einen Punkt ab



Eine ganz starke Schlussphase hat den Handballern des VfL Edewecht einen Punkt beschert. Beim ATSV Habenhausen erreichten die Ammerländer ein 25:25 (10:12) und stehen weiterhin mit einer ausgeglichenen Punktebilanz im Mittelfeld der Oberliga.

In Bremen bewiesen die Edewechter eine tolle Moral. Fünf Minuten vor dem Ende lag der VfL noch mit 21:25 zurück, ließ danach aber keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Louis Kamp, Sven Ahlers, erneut Kamp und Torben Lemke, der fünf Sekunden vor dem Abpfiff traf, sorgten mit ihren Toren noch für den Ausgleich.

 

Schon in der ersten Hälfte holten die Edewechter einen Rückstand auf. Nach dem Treffer von Thore Linda (4:3, 8. Minute) zogen die Gastgeber auf 8:4 davon. Doch bis zum Pausenpfiff konnte der VfL den Rückstand bei 12:10 reduzieren. Nach dem Seitenwechsel sorgte Renke Bitter mit dem 12:13 sogar für die erste Führung der Gäste.

 

Anschließend übernahm der Drittliga-Absteiger aber wieder das Kommando auf dem Feld. Beim Stand von 24:19 (51.) sah alles nach einem Heimsieg der Bremer aus, doch die Edewechter kamen noch einmal zurück. Angeführt vom besten Torschützen, Louis Kamp (neun Treffer), holten die Ammerländer noch den einen Punkt beim Tabellendritten.

 

Weiter geht es für die Edewechter am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel. Am Samstag, 27. Oktober, erwartet der VfL die HSG Barnstorf/Diepholz zum Duell in der Heinz-zu-Jührden-Sporthalle. Anpfiff ist um 18 Uhr.

 

Handball-Statistik

Männer, Oberliga

ATSV Habenhausen - VfL Edewecht 25:25 (12:10)

VfL: Schwagereit - Grensemann, Steusloff, Ahlers (4), Linda (1), Gräfing, Ritter, Lemke (3), Meyer (3), Goepel (1), Kamp (9/3), Bitter (4), Wünsch

beste Schützen ATSV: M. Wähmann (10), Müller (5)

Zeitstrafen: ATSV 2, VfL 3

Siebenmeter: ATSV 3/5, VfL 3/4

NWZ vom 22.10.18. Foto Puchler


Schweres Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen

16.10.18. Weiter geht es in der Oberliga Nordsee Männer! Nach einer kurzen Pause reisen wir am Sonntag nach Bremen um gegen den ATSV Habenhausen, 1.Herren anzutreten. Ein sicherlich schweres Auswärtsspiel beim Drittliga-Absteiger, der am vergangenen Wochenende mit einem 36:25 Sieg gegen die HSG Schwanende/Nk. souverän in die nächste Pokalrunde einziehen konnte.

Wir freuen uns Euch in Habenhausen zu treffen und sind dankbar für jede Unterstützung! 💪🏼⚫️⚪️


Sieg gegen Achim / Baden in letzter Sekunde


Edewecht Fans der Handballer des VfL Edewecht führen bei den Partien ihrer Mannschaft in letzter Zeit ein Leben am Limit. Auch bei der Heimpartie am Samstagabend gegen die SG Achim/Baden mussten die Ammerländer bis zur letzten Aktion des Spiels zittern, ehe der 28:27 (15:14)-Heimsieg feststand. Nach zuletzt zwei Pleiten mit nur einem Tor Rückstand drehten die Edewechter den Spieß nun um.

Auch Trainer Tobias Weihrauch musste nach der Partie erst einmal tief durchatmen. „Das war heute schon eine gewisse Befreiung für die Spieler. Zum Glück konnten wir uns am Ende noch einmal steigern und diesen Sieg – auch wenn er glücklich war – mitnehmen“, sagte Weihrauch.

Wie in den vergangenen Partien war der VfL auch gegen die SG zu Anfang die spielbestimmende Mannschaft. Nach einigen Fehlwürfen kamen Renke Bitter und seine Mitstreiter besser ins Spiel und führten in der 26. Minute deutlich mit 14:10. Die gut aufgelegten Louis Kamp, Bitter und Torben Lemke schlossen Ihre Angriffe über die Mitte erfolgreich ab, ehe sich erneut der Schlendrian im Spiel des VfL einschlich. Die Gäste nutzten diese Unachtsamkeiten, um bis zur Pause auf einen Treffer zu verkürzen (15:14). „Wir haben uns das Leben wieder selbst schwer gemacht. Eigentlich müssen wir zur Halbzeit mit fünf Toren führen. Heute stand leider auch unsere Abwehr nicht so sicher wie sonst“, kommentierte Weihrauch den ersten Durchgang.

Auch die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Gästen. Angetrieben von Trainer Tobias Naumann und einem starken Mark Wendel (sechs Tore) nutzten die Gäste die Gelegenheiten und gingen in Führung. Das Spiel war jetzt offen und wogte hin und her. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, bis Jacobsen in der 57. Minute zum 25:27 für Achim/Baden erhöhte.

Die Edewechter aber steckten dieses Mal nicht zurück. Bitter und Kevin Ritter egalisierten die Führung und drei Sekunden vor Schluss war es Hannes Wünsch vorbehalten, den vielumjubelten Siegtreffer zu markieren. Sein Wurf prallte vom Innenpfosten ins Tor. Dass es fast der gleiche Spielzug war, der zur Niederlage in Bremen führte und am Samstagabend die Edewechter zum Sieg leitete, zeigt, wie dicht Erfolg und Misserfolg beisammen liegen.


Achim / Baden zu Gast am Breeweg


Nächster Kracher in der Heinz-zu-Jührden Halle zu Edewecht. Zu Gast am Samstag ist die Mannschaft von der SG Achim / Baden. Die Truppe von Tobias Naumann ist ein Platz besser als unser VfL platziert und hat mit 4:4 Punkten nur einen mehr als wir. Zu Hause eine Macht haben die Achimer auswärts noch nicht punkten können. In Kevin Podien und Noah Dreyer stehen 2 Scharfschützen in den Reihen und Block Osmers ist in der Abwehr eine Bank. Unser VfL hat in dieser Saison in der Schlussminute schon 5 Punkte liegen gelassen und tut gut daran die Achimer nicht zu unterschätzen und 60 Minuten Gas zu geben. Die Punkte sollten im Ammerland bleiben und wir hoffen auf regen Zuschauerzuspruch bei diesem wichtigen Spiel. Seid dabei und bringt die Halle zum Beben.  Anwurf ist, wie immer 18.00 Uhr


VfL verliert verdient gegen Bissendorf

 

Betretene Gesichter bei den Oberliga-Handballern des VfL Edewecht: Am Samstagabend verloren die Ammerländer ihr Heimspiel gegen den TV Bissendorf-Holte mit 25:26 (14:15) und zeigten dabei eine schwache Vorstellung. Für den VfL war es die erste Saisonniederlage.

Dementsprechend negativ fiel auch das Fazit von Trainer Tobias Weihrauch aus: „Wir müssen uns für unsere Leistung heute bei den Fans entschuldigen. Aber mit 14 technischen Fehlern kann man gegen solch eine gute Mannschaft, wie Bissendorf, nicht gewinnen.“ Gästetrainer Henning Sohl hingegen freute sich über die zwei Punkte in fremder Halle und sprach von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft.

Im ersten Durchgang hatte Weihrauch jedoch zunächst noch keinen Grund mit seinem Team so hart ins Gericht zu gehen. Die Edewechter erwischten den besseren Start und führten nach 15 Minuten mit 8:4. Doch wie schon in der Vorwoche in Cloppenburg reichte eine kleine Änderung in der Deckungsformation des Gegners, um dem Edewechter Offensivspiel den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Den Ammerländern gelang bis zum Seitenwechsel offensiv nur noch wenig, so dass die Gäste mit einem 11:6-Lauf, den Fabian Rußwinkel mit seinem Treffer zur 15:14 vollendete, mit einer Führung in die Kabine gingen.

In der Pausenansprache gelang es Weihrauch nicht, seiner Mannschaft die Nervosität zu nehmen. Es häuften sich technische Fehler und auch einfachste Anspiele kamen zu selten beim Mitspieler an. Auch das Spiel am Kreis hing komplett in der Luft.

So war es meist der individuellen Energieleistung einiger VfL-Spieler, besonders Torhüter Finn-Luca Schwagereit stemmte sich mit starken Paraden gegen die Niederlage, zu verdanken, dass die Partie nicht frühzeitig zugunsten der Gäste entschieden war. Vier Minuten vor dem Ende lagen die Edewechter beim 24:26 mit zwei Toren hinten, obwohl Hannes Wünsch viele Gegenstöße erfolgreich abgeschlossen hatte. Als dann Louis Kamp zwei Minuten vor dem Ende einen Siebenmeter verwarf, bekamen die Gäste in Person von Christian Rußwinkel 17 Sekunden vor dem Ende den Matchball serviert. Doch obwohl auch der Gästespieler nicht von der Siebenmeterlinie traf, geriet der Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr.


VfL Edewecht - Handball


Noch 36 Stunden bis zum nächsten Highlight in de Oberliga Nordsee. Um 18.00 Uhr am morgigen Samstag empfangen wir den TV Bissendorf - Holte. Eine junge und schnelle Truppe, die es vesteht jedem Gegner das Leben schwer zu machen. Wir wollen die Niederlage aus dem Vorjahr wett machen und brauchen Euch dazu, liebe Fans. Kommt vorbei und unterstützt uns. Für das leibliche Wohl ist gesorgt ( siehe unten ) . Es gibt Steaks für 1,50 Euro und Wurst für 1 € im Brötchen ( solange der Vorrat reicht ). Leider muss das Spiel unserer männlichen Jugend B entfallen, da der Gegner keine spielfähige Mannschaft zusammen bekommt. Also ran an das Fleisch und dann feiern wir zusammen Handball Oberliga.Das Hallenheft zum Spiel ist auch Online. Einfach im Servicebereich mal nachschauen. Unsere Sponsoren würden sich über einen Besuch von Euch auch freuen.


VfL lädt  zur großen Grillparty vor dem Spiel

 

gegen TV Bissendorf-Holte ein

Edewecht bringt Punkt aus Cloppenburg mit

Edewecht /Cloppenburg 700 Zuschauer in der Cloppenburger Schulhalle erlebten am Samstagabend ein Wechselbad der Gefühle beim Derby der Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg gegen den VfL Edewecht. Am Ende stand ein 29:29 (17:14) auf dem Tableau, mit dem sich beide Mannschaften zufrieden geben mussten.

 

Für Tobias Weihrauch, den Trainer des VfL, war es ein verlorener Punkt. Schließlich führten die Gäste durch einen Treffer von Martin Harm Steusloff noch mit 29:28. Zehn Sekunden vor dem Ende entschieden die Schiedsrichter jedoch auf Zeitspiel beim VfL, die Cloppenburger bekamen noch einmal den Ball und kamen durch Ole Harms mit der Schluss-Sirene noch zum Ausgleich,

 

Über die 60 Minuten gesehen war das Remis aber das gerechte Ergebnis, waren sich die beiden Trainer einig. Den besseren Start erwischten jedoch die Edewechter. Bis zur 23. Minute führten die Ammerländer mit 14:10. Nachdem aber TV Coach Barna-Zsolt Akacsos seine Deckungsformation geändert hatte, ging plötzlich nichts mehr auf Edewechter Seite. Sieben Tore in Folge erzielten die Münsterländer und gingen mit einer komfortablen 17:14 Führung in die Pause.

 

Auch nach dem Wechsel blieb es beim gewohnten Bild: Edewecht versuchte alles, wurde aber nicht belohnt, der TV traf dafür über den überragenden Ole Harms weiter. Das Ergebnis war ein komfortabler Vier-Tore-Vorsprung nach 34 Minute (20:16) für die Gäste. Aber so leicht wollten sich die Weihrauch-Schützlinge die Punkte nicht nehmen lassen. Mit einer starken Abwehr kämpften sich die Edewechter zurück. In der 55. Minute traf Steusloff zum 26:26, danach blieb die Partie weiterhin offen. Einen Sieger sollte das sehenswerte Handballspiel aber nicht mehr finden.

 

Kader : Finn-Luca Schwagereit,  Gräfing, Malte,  K. Gasiorowski

 

 

 

Pascal Grensemann, Martin Steusloff ( 6 ), Ahlers, Sven (3)

 

 

 

Linda, Thore ( 1 ),   Ritter, Kevin ,   Lemke, Torben  ( 2 )

 


Tobias  Meyer ( 10 ) Goepel, Nils Julian ,  Kamp, Louis   ( 2 )

 


Bitter, Renke (  5 ) , Wünsch, Hannes  

 

Edewecht gelingt Saisonauftakt nach Maß. 24:22 Sieg gegen Hatten Sandkrug


Bericht aus der NWZ vom 03.09.18.

Edewecht Tobias Weihrauch musste erst einmal kräftig durchatmen. Schön war es meist nicht, was seine Oberliga-Handballer beim Heimspielauftakt gegen die TSG Hatten-Sandkrug auf dem Parkett zeigten. Am Ende dürfte es dem Trainer des VfL Edewecht aber egal gewesen sein. Wichtig waren ihm die zwei Punkte, die sein Team mit dem 24:22 (13:11)-Erfolg gegen den Aufsteiger eingefahren hatte.

„Wir haben heute spielerisch nicht überzeugt. Dafür hat das Team viel Kampf und Einsatz gezeigt, der am Ende belohnt wurde. Es war das erwartet unangenehme Spiel“, fasste Weihrauch zusammen. Auch sein Gegenüber Hauke Rickels sprach von einem „Fehlerspiel“. „Wir haben vorne zu viele Gelegenheiten liegen gelassen. Mit der Abwehrleistung war ich insgesamt zufrieden. Wir haben aber noch einiges zu tun. Auch wenn wir keine Punkte mitnehmen, war es ein guter Auftakt“, stellte der TSG-Coach fest.

Zufrieden war Rickels vor allem mit der Anfangsphase seines Teams. Mit viel Tempo überraschte der Aufsteiger die Edewechter und kam somit immer wieder in die gefährlichen Räume, in denen die Ammerländer sich meist nur mit Fouls zu helfen wussten. Nach sechs Minuten führten die Gäste mit 5:3, dabei war Routinier Andre Haake gleich dreimal von der Siebenmeterlinie erfolgreich.

Erst als die Edewechter die Anfangsnervosität aus ihrem Spiel kriegen konnten, die Offensivsysteme durchdachter aufzogen und nicht mehr überhastet abschlossen, wurde der Abstand geringer. In der 15. Minute sorgte Renke Bitter beim 6:5 für die erste Führung der Gastgeber. Dass es insgesamt bei einer Partie mit wenigen Treffern blieb, lang an den konzentrierten Leistungen der beiden Defensivreihen und den starken Torhütern Finn-Luca Schwagereit (VfL) und Julius Bo Rackemann (TSG).

Somit war das 14:11, das Bitter kurz nach dem Seitenwechsel erzielte, für lange Zeit die deutlichste Führung der Gastgeber, die sich auch in Halbzeit zwei schwer taten. Für Gästetrainer Rickels spielte sich die entscheide Phase beim Stand von 19:17 für die Edewechter ab. In doppelter Unterzahl hielt die VfL-Defensive mehreren Angriffen stand und konnte anschließend die Führung sogar auf 20:17 ausbauen. „Aus dieser Situation müssen wir einfach mehr machen. Da haben wir eine große Chance liegen gelassen“, ärgerte sich Rickels.

So wahrten die Gastgeber ihre Führung, mussten aber bis in die Schlussphase zittern. Erst der Treffer von Hannes Wünsch in der 58. Minute zum 24:21 brachte die endgültige Entscheidung, weil die Gäste ihre verbleibenden Angriffe zu überhastet abschlossen und meist an der gut sortierten VfL-Defensive scheiterten.

„Wir hätten die Partie lieber deutlicher für uns entschieden. Da wir zu viele Chancen ausgelassen haben, haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, machen aber weiter Fortschritte“, stellte Weihrauch fest

 

VfL Edewecht - TSG Hatten-Sandkrug 24:22 (13:11)

VfL: Schwagereit, Gräfing - Grensemann, Steusloff, Ahlers (3), Ritter (2), Lemke (1), Goepel (2), Kamp (6/1), Bitter (6), Wünsch (4)

beste Werfer TSG: Haake (9/6), Schepker (8)

Zeitstrafen: VfL 3, TSG 2

Siebenmeter: VfL 1/1, TSG 6/6


Saisonstart 2018 / 2019 in der Oberliga Nordsee

Und es geht schon wieder los!

Nach fast 4 Monaten darf endlich wieder mitgefiebert werden in der Oberliga Nordsee. Am 01.09.18 beginnt die neue Saison und alle machen mit. 3 Absteiger aus der 3. Liga gesellen sich zu 2 Aufsteiger aus der Verbandsliga. Dazu noch die 9 Topmannschaften aus der vergangenen Saison. Handballherz was willst Du mehr?

Nicht wenige sagen: Dies wird die heißeste Saison aller Zeiten. Wir sind gespannt. Und das solltet Ihr auch sein. Geht am 01.09.18 wieder in die Hallen, begleitet Eure Teams auch mal zu den Auswärtsspielen und laßt uns zusammen Spaß haben. Denn jetzt geht sie wieder los die wilde Fahrt.

VfL Edewecht mit Remis im Derby gegen Hatten Sandkrug

Remis gegen die TSG Hatten Sandkrug

Am 1. Spieltag in der Oberliga Nordsee erreicht unser VfL Edewecht bei der TSG Hatten-Sandkrug ein Unentschieden mit  23:23 (13:10).


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Einlaufeskorte

Ihr wollt mit eurer Jugendmannschaft einmal gemeinsam mit den Spielern des VfL Edewecht bei einem Heimspiel in der Heinz-zu-Jürden Halle einlaufen?

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E-Mail: jan@ricklefs.org

Jan Ricklefs, verantwortlich für die Einlaufeskorte beim VfL Edewecht




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