VfL Edewecht mit Arbeitssieg gegen Fredenbeck 2

Am 5. Spieltag in der Oberliga Nordsee fährt unser VfL Edewecht gegen den VfL Fredenbeck II einen Arbeitssieg mit 25:19.



Es gibt Abende, die sind so durcheinander , da muss man froh sein, wenn überhaupt ein Spiel korrekt durchgeführt werden kann.

Und doppelt froh muss man sein, wenn es auch noch 2 Punkte dafür gibt. So ein Abend war wohl gestern.

Das Lukas Brötje und Renke Bitter nicht dabei waren, war klar. Diese Woche fielen dann auch noch Kevin Ritter und Finn-Luca Schwagereit aus. Na, dann haben wir ja noch 10 Spieler, davon 2 Torhüter dachten alle. Beim Aufwärmen hat sich dann noch Tobias Weihrauch verletzt. Da waren es noch 9 kleine Jägermeister und die sollten es gegen den Tabellenelften aus Fredenbeck richten.

Das Spiel fing erst einmal 30 Minuten später an, da die C Jugend noch vor uns gespielt ( und gewonnen ) hat ( Glückwunsch ) und danach jeder Mannschaft 60 Minuten Trainingszeit zur Verfügung gestellt werden muss. Das hat wohl die Hälfte der Edewechter Fans davon abgehalten zum Spiel zu kommen und so gab es große Lücken im Fanverbund in der Halle. Die Stimmung beim Fanclub war aber trotzdem gut und so ging es dann auch los.

Eigentlich ging es nicht sofort los, denn der Einlauf der Edewechter verzögerte sich , warum auch immer, um 4 Minuten. Was die Schiris dazu bewegte, diesen Umstand auf dem Spielbogen zu vermerken. Das müssen wir beim nächsten Mal noch üben. Vielleicht hatten einige die Uhr schon früher auf Winterzeit zurückgestellt und waren darum zu spät.

Unsere Gäste, aus der Nähe von Stade, hatten zum Glück, die 3.Liga erfahrenen Kräft, Vonnahme und Muszinski nicht dabei. Aber sie waren zu zehnt. Das war schon mal was.

Zum Durcheinander des Abends passte auch , dass 5 Minuten nach Spielbeginn die Eingabe in den elektronischen Spielbericht nicht mehr funktionierte und somit alles per Hand vermerkt werden musste. Na, das passt ja alles heute.

Nun ging es aber wirklich los. Aber Toretechnisch nicht . Ganze 4:39 dauerte es, bis Sven Ahlers mit einem Dreher das 1:0 für uns erzielte. Fredenbeck hielt sich noch mehr zurück. Erst nach 7:43 kamen sie zum ersten Treffer. Da hatte Tobias Meyer aber schon zum 2:0 getroffen.

Und es sollte gut weitergehen. Ein bärenstarker K. Gasiorowski und eine gute Abwehr hielten die Schützen der Fredenbecker zurück und vorne trafen alle Spieler vom VfL. Thio Remmers traf alle 4 Siebenmeter, Thore Linda und Kai Schildknecht vom Kreis. Es lief alles für die Ammerländer. Als dann Martin Harm Steusloff zur Pause mit seinem Treffer zum 11:8 einnetzte war klar, dass es schwer werden sollte, die Edewechter zu schlagen.

Die Fredenbecker kamen aber besser aus der Pause und Ole Richter fand nun die Lücken zu seinen insgesamt 8 Toren. Beim 12:11 waren sie wieder dran, kamen aber nicht vorbei, denn Tobias Meyer hatte immer eine Antwort. 3 Tore in Folge brachten das 15:13.

Louis Kamp führte glänzend Regie und der VfL erhöhte die Schlagzahl. 2 Treffer von Tobias und jeweils einer von Thio und Louis führten zum 19:13.

In der Abwehr ließ Krzysztof Gasiorowski nun nichts mehr durch und er schien 4 Arme und Beine zu haben. Den Rest blockte die gute Abwehr weg.
Das Spiel war entschieden. Sven und Thore warfen weitere Tore und Kai setzte den 25:19 Schlusspunkt.

Alles in allem kann man von einem Arbeitssieg der Edewechter sprechen, der ohne Linkshänder und nur 7 Feldspieler erkämpft worden ist.

Was denn Pannenabend so richtig komplett machte, war die Tatsache, dass innerhalb von 3 Minuten die Halle vollständig von Zuschauern geräumt war, so dass eine Pressekonferenz überhaupt keinen Sinn machte . Das ist natürlich ein wenig traurig für das Orgateam und besonders für den Pressesprecher. Ich hätte gern gewusst was die Trainer zu diesem Spiel gesagt hätten, aber da war ich wohl der einzige.

Nun geht es am nächsten Sonntag weiter in Habenhausen. Um 17.00 Uhr ist Anpfiff in Bremen

Kader:

Krzysztof Gasiorowski, Denis Jürgens

Sven Ahlers ( 3 ) , Thio Remmers ( 5/4 ) , Martin Harm Steusloff ( 1 ), Louis Kamp ( 3 ) , Tobias Meyer ( 6 ) , Thore Linda ( 3 ),
Kai Schildknecht ( 4 )

 

7 Meter: VfL: 4/4 VfL Fredenbeck: 1/1

2 Minuten : VfL: 2 VfL F. : 6

 

5 Min 1:0 10. Min 4:1 15 Min. 7:3 , 20 Min. 8:5 , 25. Min 9:7, HZ 11:8

35. Min 13:12, 40. Min: 17:13 50. Min. 19:15 55. Min. 24:16 Endstand 25:19