VfL verliert dramatische Partie gegen die HSG Delmenhorst

Der VFL Edewecht muss sich starken Delmenhorstern geschlagen geben. Mit 26:27 zieht der VfL den Kürzeren



 

Guten Morgen Liebe Handballfans

Leider ist es der Morgen nach einer Heimniederlage.
Wir konnten gestern unsere kleine Siegesserie nicht fortsetzen und verloren gegen die HSG Delmenhorst mit 26:27 ( 13:14 ) .

Nach den beiden knappen Siegen gegen Cloppenburg und Elsfleth hatten wir gestern die Pappnase auf und mussten, in der ausgeglichensten Oberliga aller Zeiten, einer in der Abwehr bärenstarken HSG den Vortritt lassen.

Bis 10 Minuten vor dem Spiel dachte ich noch , wir müssten ohne Zuschauer spielen, denn nur knapp 30 Personen verloren sich auf der Tribüne.

Es war doch Derby gegen Delmenhorst und es war kalt draußen. Wo waren die Anhänger des VfL? Alle Flyeraktionen und Ankündigungen schienen kaum etwas bewirkt zu haben in Edewecht .
Auch die beiden Siege hatten keine Sogwirkung auf des Publikum. Aber sei es drum. 150 Fans hatten sich dann doch noch versammelt und sahen einen verkorksten Start der Böteltruppe.

Man geriet gleich mit 0:2 in Rückstand und erst Tobi Weihrauch markierte nach 4 Minuten den ersten VfL Treffer.

Die HSG hatte in der Folgezeit immer die Nase vorn und mit Jörn Janßen auch den Aktivposten in Ihren Reihen. 11 Tore legte die Nummer 27 in den Edewechter Kasten. Die Abwehr bekam ihn einfach nicht zu fassen.
Immer wenn der VfL dran war, warf Janßen seine Tore und verhinderte die Führung für die Ammerländer.

Die Torhüter des VfL hatten gestern leider nicht ihren besten Tag und im Gegensatz zu Ihren Gegenüber aus Delmenhorst fehlte ihnen auch das nötige Glück bei einigen Aktionen.

Bis zur Pause konnte wir das Spiel ausgeglichen gestalten und mit einem 13:14 ging es zum Pausentee.

In Hälfte 2 sollte alles besser werden. Wurde es aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Delmenhorst kam zu leichten Toren und der VfL musste sich jeden Treffer hart erkämpfen. " Was wir uns im Angriff vorgenommen haben, wurde nicht umgesetzt", sagte Niels Bötel in der Pressekonferenz.
Und so war es tatsächlich. Nach 40 Minuten lagen wir mit 3 Toren zurück. ( 15:18 ).

Doch dann dezimierten sich die Delmenhorster selbst. Erst musste Schenk, zu Recht, 2 Minuten Pause machen. Das gefiel Goaly Sawicki wohl gar nicht und er ließ sich zu einer kleiner Verbalattacke hinreißen und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Und das wohl für einige Spiele, den es wird eine Bericht von den Schiedsrichtern angefertigt.

Der VfL kam nun auf und nach 57 Minuten erzielte "Aushilfskraft" Lasse Maaß mit einem seiner 2 Treffer den Ausgleich ( 26:26 ).

Der VfL war dran und wollte mehr .

Aber die HSG auch und Jörn Janssen ( wer auch sonst? ) schloss einen Angriff in der 59. Minute erfolgreich ab.

Nun der letzte Angriff des VfL und wir bekommen doch tatsächlich noch einen Siebenmeter zugesprochen.
Thio Remmers an der Linie. In Elsfleth hatte er den Siegtreffer per Siebenmeter erzielt.
Er wirft gut , aber der Gästetorhüter hält. Einmal bist Du der Held und einmal hast Du die Pappnase auf. Und so schließt sich der Kreis und wir verlieren unglücklich aber nicht unverdient.

Glückwunsch an die Delmenhorster. Für ein Wochenende können sie feiern.

Unser Rumpfteam hat sich gut geschlagen, aber nicht immer können die vielen Ausfälle kompensiert werden.
Heute waren wir die unglücklichen, aber wir haben nicht viel Zeit zu überlegen.

Nächste Woche geht´s gegen die nächste HSG . Dann die aus Schwanewede/ Neuenkirchen.
Bis dahin. Schönen Sonntag und schönen 2. Advent

Kader:

Krzysztof Gasiorowski, Denis Jürgens

Sven Ahlers , Thio Remmers ( 7/5 ) , Martin Harm Steusloff ( 1 ), Marlo Balthazar ( 1 ) , Tobias Meyer ( 5 ) , Thore Linda ( 2 ),
Kai Schildknecht ( 2 ), Tobias Weihrauch ( 6 ) , Lasse Maaß ( 2)

7 Meter: VfL: 7/5 HSG: 3/3

2 Minuten : VfL: 4 HSG: 6 plus eine Rote Karte mit Bericht gegen Sawicki

5 Min 2:3 10. Min 3:5 15 Min. 6.8 , 20 Min. 8.9 , 25. Min 1!:12, HZ 13:14

35. Min 14:16 , 40. Min: 15:18 50. Min. 18:20 55. Min. 22:25 Endstand 26:27