Abwehr des VfL stellt Weichen auf Sieg

Mit dem nötigen Selbstvertrauen haben die Oberliga-Handballer des VfL Edewecht den neunten Saisonsieg eingefahren. Am Samstagabend beendeten die Ammerländer in eigener Halle den Höhenflug des TV Bissendorf-Holte mit 27:21 (14:11). Nach drei Siegen in Folge mussten die Gäste wieder ohne Punkte die Heimreise antreten.



 

 

 

Edewecht Für die Handballer des VfL Edewecht setzte es am ungewohnten Donnerstagabend eine bittere 23:31 (9:17)-Niederlage beim Tabellenzweiten der Oberliga, der SG HC Bremen/Hastedt. Mit dem Minikader von nur acht Feldspielern hatte das Team von Trainer Niels Bötel gegen einen schnell und präzise aufspielenden Gastgeber keine Siegeschancen.

„Die Niederlage geht in Ordnung, ist aber vier bis fünf Tore zu hoch ausgefallen“, musste Bötel neidlos anerkennen. Ohne Lukas Brötje, Louis Kamp und Tobias Weihrauch sowie mit einem angeschlagenen Tobias Meyer waren die Edewechter deutlich geschwächt angereist. „So wird es für jedes Team schwer, beim starken Aufsteiger zu bestehen“, erklärte Bötel.

Bereits zur Mitte der ersten Halbzeit führten zahlreiche technische Fehler der Edewechter dazu, dass die Gastgeber mit 10:5 in Führung gehen konnten. Kaum ein gelungener Abschluss gelang den Edewechtern. Man merkte den Gästen das Fehlen der beiden Spielmacher Kamp und Brötje deutlich an. Bis zur Pause konnten die Bremer ihre Führung so auf 17:9 ausbauen. Doch ganz so kampflos wollte der VfL den Sieg nicht hergeben, der Rumpfkader kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Bis zur 41. Minute war der VfL auf 21:19 herangekommen. Doch dann schlichen sich – auch aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten – Fehler in das Spiel der Edewechter ein und die Kräfte ließen nach. Auch Bötels Versuch mit einem siebten Feldspieler zu agieren, fruchtete nicht. Mit einem 5:0-Lauf sicherten sich die Gastgeber am Ende den verdienten 31:23-Heimsieg.

Handball-Statistik

Männer, Oberliga

SG HC Bremen/Hastedt - VfL Edewecht 31:23 (17:9)

SG: Jonas Osmer, Felix Fietze (3), Malte Thalmann (1), Gabriel Schupp (2), Chris Gövert, Lasse Till (3), Yannick Schäfer (8/3), Lasse Thünemann, Kai Peter Wiezorrek (1), Farasha Bassam (1), Ole Fietze (3), Christian Stelzner (3), Jan Hendrik Wiezorrek (6)

VfL: Finn-Luca Schwagereit, Krzysztof Gasiorowski, Denis Jürgens – Martin Steusloff (2), Kai Schildknecht (3), Sven Ahlers (1), Thio Remmers (5/3), Thore Linda (4), Kevin Ritter (1), Tobias Meyer (3), Renke Bitter (4)

Siebenmeter: SG 3/3, VfL 3/3

Zeitstrafen: SG 4, VfL 4