Edewecht übersteht wilde Schlussphase schadlos

Edewecht behält bei der HSG Schwanewede / Neuenkirchen knapp die Oberhand. Mit 25:24 wurde ein verdienter Sieg spät unter Dach und Fach gebracht.



 

Edewecht Einen Start-Ziel-Sieg der besonders wackeligen Sorte haben die Oberliga-Handballer des VfL Edewecht am Samstagabend in Schwanewede erlebt. Mit 25:24 (15:11) setzten sich die Ammerländer durch und haben damit den siebten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt.

Der Sportliche Leiter des VfL, Christoph Deters, sprach nach umkämpften 60 Minuten aber von einem verdienten Sieg: „Wer in der gesamten Partie nicht einmal hinten liegt, nimmt die Punkte mit. In einigen Situationen hatten wir aber auch das Glück auf unserer Seite.“

Damit sprach Deters vor allem die Schlussphase an, in der sich der VfL das Leben selbst schwer machte. In der 58. Minute kamen die Gastgeber beim 24:24 durch Matthias Ruckh zum ersten Ausgleich nach dem 5:5 in der Anfangsphase. Die Edewechter leisteten sich in der Offensive zu viele vergebene freie Würfe und technische Fehler, so dass die HSG noch einmal herankam.

Als dann auch noch Thio Remmers, der mit sieben Toren bester Torschütze beim VfL war, einen Siebenmeter verwarf, lagen die Trümpfe eigentlich bei den Gastgebern. Eine halbe Minute vor dem Ende war dann aber Edewechts Martin Steusloff hellwach und eroberte in der Defensive den Ball. Den daraus entstehenden Gegenstoß verwandelte Tobias Meyer zum 25:24-Siegtreffer. Als Finn-Luca Schwagereit im VfL-Tor auch noch den letzten Angriff der HSG parierte, waren den Ammerländer die zwei Punkte nicht mehr zu nehmen.

Die Gäste hatten es allerdings unnötig spannend gemacht. „Wir haben in den ersten 25 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt. Nach der 14:8-Führung haben wir es aber verpasst, das Spiel frühzeitig zu entscheiden“, haderte Deters: „Zum Glück haben wir in der Schlussphase die Nervosität wieder ablegen können und mit einer guten Mannschaftsleistung die zwei Punkte geholt.“
Für den VfL spielten:

Schwagereit, Gasiorowski, Jürgens –

Steusloff, Schildknecht, Weihrauch (2), Ahlers (2), Remmers (7/2), Linda (5),

Ritter (1), Meyer (6), Kamp, Bitter (2).

 

Siebenmeter: HSG 2/2, VfL 2/3

 

Zeitstrafen: HSG 5, VfL 4